FDP Wallis: «Wir hatten zu wenig Unterstützung»

Die FDP fällt aus der Walliser Regierung. Auch Léonard Bender kann die Wahlschlappe für die FDP im Wallis nicht verhindern.

Porträt

Bildlegende: Ein enttäuschter Léonard Bender am Wahlsonntag. Keystone

Léonard Bender von der FDP verpasste den Einzug in die Regierung deutlich. Er holte über 11‘000 Stimmen weniger als Maurice Tornay. Den Fehler sucht er nicht bei sich. «Wir erhielten schlicht zu wenig Unterstützung von den anderen Parteien.»

Die FDP ist nach 75 Jahren nicht mehr in der Walliser Regierung vertreten. «Wir haben gewusst, dass es schwierig wird», sagt Philippe Nantermod, FDP-Grossrat. «Die Walliser wollten offenbar eine Neuorganisation der Regierung.»

Beim ersten Wahlgang ist die FDP noch mit Polizeikommandant Christian Varone angetreten. Er ist in der Türkei wegen versuchten Diebstahls von Kulturgütern angeklagt. Im ersten Wahlgang holte Varone nur sehr wenige Stimmen. Die FDP nominierte deshalb für den zweiten Wahlgang Léonard Bender.