Fels schneiden statt sprengen fürs neue Thuner Schlossbergparking

Nicht das Thuner Totalunternehmen Frutiger AG, sondern eine Gemeinschaft mehrerer Firmen unter Führung der Marti Tunnelbau AG aus Moosseedorf wird das neue Parkhaus im Fels des Thuner Schlossbergs bauen. Das hat die Parkhaus Thun AG entschieden.

Parkfelder und Autos.

Bildlegende: Im neuen Parkhaus haben 300 Fahrzeuge Platz. So wird es im Innern des Thuner Schlossbergs aussehen. zvg

Nach der Beurteilung von drei Wettbewerbseingaben erteilte der Verwaltungsrat der Parkhaus Thun AG der ARGE Parking Schlossberg unter Federführung der Marti Tunnelbau AG den Zuschlag, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Die ARGE überzeugte vor allem mit ihrem Vorschlag, das Parking nicht aus dem Fels zu sprengen, sondern herauszuschneiden.

Das vermindere die Risiken beträchtlich, schreibt die Parkhaus Thun AG in ihrer Mitteilung. Zudem würden so auch die Anwohner weniger gestört. Ausserdem reichte die ARGE auch das wirtschaftlich günstigste Angebot ein. Bis Ende März will nun die ARGE Parking Schlossberg das Baugesuch einreichen, für die zweite Jahreshälfte 2015 ist der Spatenstich geplant. Ziel ist, das neue Parking mit rund 300 Parkplätzen im Jahr 2018 in Betrieb zu nehmen. Es soll 40 bis 45 Millionen Franken kosten.