Filmfestival Freiburg Filme aus Südasien räumen am FIFF ab

Das FIFF-Logo.

Bildlegende: Gut 42'000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben das Freiburger Filmfestival besucht. Keystone

Die Preise am diesjährigen Internationalen Filmfestival Freiburg (FIFF) sind fast ausschliesslich nach Südasien gegangen:

  • Der mit 30'000 Franken dotierte Grand Prix wurde am Samstagabend an den Singapurer Boo Junfeng für dessen Spielfilm «Apprentice» verliehen. «Apprentice» erzählt die Geschichte des jungen Gefängniswärters Aiman, der sich beim Henker des Gefängnisses beliebt macht und von diesem in die zweifelhafte Kunst des Hängens eingeführt wird.
  • Der nepalesische Regisseur Deepak Rauniyar überzeugte mit seinem Drama «White Sun» und gewann den Publikumspreis in der Höhe von 5000 Franken. Auch in «White Sun» geht es um Zerrissenheit. Der ehemalige kommunistische Guerillero Chandra kehrt dabei in sein Heimatdorf zurück, um seinen Vater zu beerdigen.
  • «Honeygiver Among the Dogs» von Dechen Roder und damit der erste Langfilm einer weiblichen Regisseurin aus Bhutan räumte ebenfalls ab. Die Filmemacherin erhält den mit 10'000 Franken dotierten Sonderpreis der Jury. Der Film erzählt von einem verdeckten Ermittler, der in einem abgelegenen Bergdorf das Verschwinden einer Nonne untersucht.

Trotz des schönen Wetters besuchten erneut mehr als 42'000 Zuschauerinnen und Zuschauer das Festival, wie das FIFF zum Schluss des Festivals mitteilte. Damit ist es laut Mitteilung die meistbesuchte Filmveranstaltung der Westschweiz.

Ein voller Kinosaal.

Bildlegende: Gut besuchte Kinosääle – wie hier bei der Schlusszeremonie. FIFF/Nicolas Brodard

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