Finanzanalysten und Informatiker in Freiburg auf Verbrecherjagd

In seiner Kriminalstrategie 2015-2017 nimmt der Kanton Freiburg besonders das organisierte Verbrechen und die Cyber-Kriminalität ins Visier - auch mit Hilfe von zivilen Spezialisten.

Mann tippt in seinen Laptop (Symbolbild).

Bildlegende: Immer mehr wird das Internet auch von Kriminellen gebraucht. Die Freiburger Polizei will mehr dagegen kämpfen. Keystone

Mit dem organisierten Verbrechen haben die Freiburger Justiz und die Polizei vor allem Einbrecherbanden und mafiaähnliche Kreise im Visier. Auch Geldwäscherei soll bekämpft werden.

Um solche Delikte aufzudecken, sei die Polizei aber auf Spezialisten angewiesen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Deshalb erhalten die Inspektoren der Polizei Unterstützung von zwei Finanzanalysten.

Auch im Bereich der Internet-Kriminalität verstärkt sich die Polizei mit Zivilisten: Spezialisten aus dem IT-Bereich unterstützen die neu geschaffene Brigade für Finanzdelikte und Computerkriminalität.

Im Internet hätten sich Straftaten wie Identitätsmissbrauch, Erpressung, Datendiebstahl oder Belästigung in den letzten Jahren vervielfacht, so die Polizei.