Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Flüchtlingsbetreuer – ein gefragter Job

Viele Flüchtlinge, neue Asylzentren - das braucht Personal, zum Teil sehr kurzfristig. Eine Herausforderung für die Flüchtlingsorganisationen, welche die Unterkünfte betreiben. Doch sie können auswählen: Die Flüchtlingsjobs sind begehrt.

Neun Asylzentren betrieb die Heilsarmee Flüchtlingshilfe Anfang 2015. Ende Jahr waren es doppelt so viele. Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich fast verdoppelt. 100 neue sind dazu gekommen. «Seit Juli führen wir laufend Vorstellungsgespräche», sagt Dominik Wäfler. Er ist für die Rekrutierung zuständig. Und meist hat er die Wahl. Bis zu 100 Bewerbungen könne es durchaus geben auf eine Stelle.

Neu im Betreuer-Team ist Katrin Santschi. Ursprünglich hat sie Verkäuferin gelernt. Mit 30 ging sie an die Uni in Freiburg, studierte Sozialpolitik und Sozialarbeit, arbeitete danach auf einem Sozialdienst im Berner Oberland.

Doch ihr fehlte der tägliche persönliche Kontakt. Den hat sie nun: Seit November arbeitet sie in der Asylunterkunft in Hindelbank.

Ein bisschen «Mädchen für alles» ist sie dort: Sie verarztet Flüchtlinge, kontrolliert den Ämtliplan, zahlt wöchentlich die Nothilfe aus. «Diese Abwechslung gefällt mir.» Ihr Arbeitsplatz ist unter dem Boden. Drei Tage pro Woche dort zu sein, sei deshalb genug. Und als Ausgleich? Arbeitet sie an einem Kiosk. Vielleicht auch deshalb: Den Jobwechsel bereut sie nicht.

(SRF 4 News, Echo der Zeit, 18:00 Uhr)

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.