Freiburg: Fälle von Cyberkriminalität verdreifacht

Bei der Kantonspolizei Freiburg gehen immer mehr Strafanzeigen wegen Betrugs auf dem Internet ein. Zwischen 2008 und 2012 stieg die Zahl der Fälle von 27 auf 90.

Ein gefälschter Schuldbrief.

Bildlegende: Beispiel einer «Drohung» per E-Mail. ZVG

Typische Betrugsversuche sind, wenn der Benutzer aufgefordert wird, eine Geldsumme für ein lukratives Geschäft zu überweisen, oder persönliche Daten und Passwörter preiszugeben.

Da die Betrüger mehrheitlich aus Drittstaaten operieren, ist die Polizei häufig machtlos. Sie appelliert deshalb an die Bevölkerung, im Internet Vorsicht walten zu lassen, konkret:

  • Vorsichtig zu sein, wenn ein Unbekannter ein Geschäft mit lukrativer Gewinnbeteiligung vorschlägt.
  • Niemals persönliche Daten, Bankdaten oder Passwörter bekannt geben.
  • Ungewollte Angebote ignorieren, auch nicht eine Absage senden.
  • Sich nicht unter Druck setzten lassen, wenn Geld gefordert wird, Drohungen oder Erpressungen eingehen.