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Personalmangel Pflege Freiburg fehlen bald 1300 Personen in Pflegeheimen und Spitex

Eine Studie hält fest: Der Kanton Freiburg bildet im Bereich Pflege und Betreuung zu wenig Leute aus.

Pflegeheim
Legende: Pflegeheime wie jenes in Düdingen finden nur mit Mühe Pflegefachfrauen. Patrick Mülhauser SRF

Wenn nichts passiert, fehlen in Freiburger Spitälern, Pflegeheimen und in der Spitex bald sehr viele Angestellte in Pflege und Betreuung. Der Kanton müsse in die Ausbildung investieren, sagt Studienleiterin Andrea Zosso. «Gleichzeitig sollten in den Betrieben mehr Praktikumsplätze geschaffen werden.»

Zu viele Leute verlassen zudem den Pflegeberuf. Es brauche Anreize für Wiedereinsteigerinnen. «Der Staat könnte berufsbegleitend Kurse bezahlen.»

Bezahlte Kurse

Schon heute findet Ivo Zumwald, Pflegeheimdirektor im Sensebezirk, nur mit Mühe eine qualifizierte Pflegefachfrau. «Das geht nur mit einem spezialisierten Stellenvermittlungsbüro.»

Er ist sich bewusst: Auch die Pflegeheime müssen aktiv sein. Er bietet zehn Lehrstellen für Fachfrau Gesundheit an. Und das bestehende Personal erhält regelmässig Fortbildungskurse. Finanzielle Anreize für Wiedereinsteigerinnen fände er gut. «Das würde sicher helfen.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Immer mehr Menschen im Land, immer älter werdende Senioren(innen) und zu wenig Leute, die einen Pflegeberuf erlernen oder diese schwierige Arbeit auch jahrelang ausüben möchten! Sozialarbeiter, Psychiater und Asylanten-Betreuer hat es längst genug! Aber Leute, die anpacken wollen (und wirklich im (eigenen!) sozialen Bereich tätig sein möchten), fehlen überall und immer mehr! Hier besteht grosser politischer Handlungsbedarf!
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