Mehr Subventionen Freiburg nimmt einen weiteren Anlauf, die Kultur zu stärken

Die Kantonsregierung möchte mehr Geld für Subventionen, das Budget des Amtes für Kultur erhöhen und den Kulturfonds auffüllen. Nicht zum ersten Mal.

Menschen stehen vor einer Bühne.

Bildlegende: Kultur soll für alle zugänglich sein. Im Bild: das Festival «Les Georges» auf dem Python-Platz in der Stadt Freiburg. Keystone (Archiv)

Bereits von 2014 bis 2017 wollte der Staatsrat die jährlichen Kultursubventionen um 50'000 Franken pro Jahr aufstocken. Diese Massnahme fiel 2013 aber einem grossen Sparpaket zum Opfer. Und so blieb es bei knapp vier Millionen Franken Subventionen jährlich.

Nun also nimmt die Kantonsregierung einen neuen Anlauf, um die Kultur zu stärken. Konkret nennt der Staatsrat in einem Bericht unter anderem folgende Ziele:

  • Die Kulturfördermassnahmen und Schaffensbeiträge optimieren
  • Die Mobilität der Kunstschaffenden und die Verbreitung von freiburgischen Werken verstärken
  • Ein besseres Zusammenwirken zwischen Kunst und Kreativwirtschaft fördern
  • Die Massnahmen zur Förderung des Zugangs zur Kultur sowie zur Kultursensibilisierung für alle Zielgruppen konsolidieren

Bericht zur Kenntnisnahme – Massnahmen später

Nach einer Zeit der Plafonierung will der Staatsrat nun also die Mittel für die Kulturförderung erhöhen, «um den dringenden Bedarf nach Erhaltung und Aufwertung des Kulturerbes zu erfüllen und den Zugang zur Kultur sowie die Kultursensibilisierung zu fördern», heisst es im Bericht weiter.

Wie weiter?

Mit dem Bericht «Kantonale Subventionen für die Kultur» antwortet der Staatsrat auf einen Vorstoss aus dem Grossen Rat. Der Bericht wird nun dem Rat zur Kenntnisnahme unterbreitet, über konkrete Massnahmen muss der Grosse Rat später befinden.