Freiburg sagt Ja zum verschärften Hooligan-Konkordat

Das Kantonsparlament hat das revidierte Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen einstimmig angenommen.

Spieler auf dem Eis, von Fans beobachtet.

Bildlegende: Kosten die Heimspiele des HC Fribourg-Gottéron künftig 2 Franken mehr? Keystone

Das Konkordat will Gewalt anlässlich von Sportanlässen eindämmen. Zum Beispiel werden Risikospiele neu bewilligungspflichtig. Weiter können die Sicherheitskräfte am Stadioneingang einen Ausweis verlangen. Oder gewaltbereite Fans können in der ganzen Schweiz ein Stadionverbot bis zu drei Jahren erhalten.

In Freiburg ist vor allem der Freiburger Eishockeyklub Gottéron von dieser Verschärfung betroffen. Gottéron muss jährlich rund 300'000 Franken mehr an die Sicherheitskosten bezahlen. Die Freiburger Kantonsregierung schlägt vor, diesen Betrag über eine Erhöhung der Ticketpreise um 2 Franken zu finanzieren.

Auch in Bern hat das Kantonsparlament der Verschärfung des Konkordats zugestimmt. Fans haben aber das Referendum dagegen ergriffen, weshalb am 9. Februar das Volk entscheiden muss.

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