Freiburger Glasfasernetz jetzt auch auf dem Land

Das Glasfasernetz im Kanton Freiburg wächst jetzt auch ausserhalb der Stadt und Agglo Freiburg. Mit Estavannens im Greyerzbezirk wird die erste Landgemeinde angehängt. Bis 2027 will Freiburg ein schnelles Netz für Internet und Kommunikation für alle Betriebe und 90 Prozent der Bevölkerung.

Glasfaserkabel für schnelles Internet: Im Kanton Freiburg sollen Alle davon profitieren.

Bildlegende: Glasfaserkabel für schnelles Internet: Im Kanton Freiburg sollen alle davon profitieren. Keystone

In der Stadt und Agglomeration Freiburg hat der Bau des leistungsfähigen Glasfaser-Netzes für Internet und Kommunikation bereits begonnen. Aber auch auf dem Land geht's jetzt los, das zeigen die Baupläne bis Ende 2014. Stark besiedelte Gebiete und Regionen mit schlechter Telefonversorgung haben Priorität.

Millionen für flächendeckendes Glasfasernetz

Freiburg hat den Ehrgeiz, der erste Kanton zu sein, der allen Betrieben und 90 Prozent aller Wohnhäuser einen Anschluss an ein kantonsweites Glasfasernetz bietet. Der Kanton verspricht sich von der neuen Kommunikationstechnologie wirtschaftliches Wachstum und einen Wettbewerbsvorteil.

Dafür hat sich Freiburg mit der Swisscom und den Energieversorgern Groupe E, Gruyère Energie und IB-Murten zum Unternehmen ftth fr zusammengeschlossen. An die Baukosten von rund 212 Millionen steuert die Staatskasse 40 Millionen bei, und der Kanton gewährt ein zinsloses Darlehen von 35 Millionen. Dieses soll vorab die Versorgung in ländlichen oder schwach besiedelten Regionen sicherstellen.