Freiburger Regierung will länger Geld für Gemeindefusionen

Das Gesetz, das finanzielle Anreize schafft für den Zusammenschluss von Freiburger Gemeinden, soll drei Jahre länger gültig sein. Die Kantonsregierung teilt dieses Anliegen einer Motion aus dem Grossen Rat.

Ein Reigen von Kartonfiguren als Symbolbild

Bildlegende: Freiburg will Gemeindefusionen nicht bremsen und hält deshalb die Unterstützung aufrecht. Colourbox

Nach der gescheiterten Gemeindefusion im Sensler Oberland und erfolgreichen Zusammenschlüssen in anderen Landesteilen des Kantons Freiburg stellte Staatsrätin Marie Garnier in Aussicht, man wolle das Fusionsgesetz verlängern.

Nun bestätigt die Kantonsregierung diese Absicht in der Antwort auf eine Motion aus dem Grossen Rat. Der Staatsrat will das Gesetz, das mit einem Topf von 50 Millionen Franken Gemeindefusionen unterstützt und so einen finanziellen Anreiz schafft, um drei Jahre verlängern.

Die Regierung trägt damit der Tatsache Rechnung, dass zurzeit viele Fusionsprojekte unterwegs sind, aber bis Mitte 2015 nicht abgeschlossen werden können. Dann aber läuft das bisherige Gesetz aus.

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