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Bern Freiburg Wallis Freiburger Sex-Gewerbe unter Druck

In einem Bericht hat der Kanton Freiburg Bilanz über die Prostitution gezogen. Das Fazit: Die Arbeitsbedingungen haben sich verbessert, der Konkurrenzkampf hingegen wird immer härter.

Die alte Brunnengasse in Freiburg
Legende: Am Tag ist vom Rotlichtmilieu in der Nähe der Freiburger Kathedrale wenig zu sehen. SRF

Für 15 Minuten bezahlten Sex werden oftmals nur noch zwischen 50 und 100 Franken bezahlt. Dieser Preisdruck hat gemäss dem Bericht zwei Gründe: Die Nachfrage nach käuflichem Sex hat in Freiburg abgenommen, die Anzahl der Prostituierten ist aber gleich geblieben. Zudem kommen immer mehr Frauen aus europäischen Krisenländern, welche zusätzlich auf die Preise drücken.

Gemäss dem Bericht gibt es aber auch positive Entwicklungen. Seit einiger Zeit brauchen Räume, in denen Sex angeboten wird, eine Betriebsbewilligung. Dies hat dazu geführt, dass sich die Hygiene und auch die Sicherheit verbessert haben.

Der Bericht über die Prostitution in Freiburg wurde dieses Jahr zum zweiten Mal veröffentlicht. Nächstes Jahr will sich die zuständige Kommission auf die alte Brunnengasse konzentrieren, wo sich immer wie mehr Anwohner über die Zunahme der Prostitution beschweren.

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