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Bern Freiburg Wallis Freysinger stellt umstrittenen Berater ein

Slobodan Despot wird externer Mitarbeiter von Oskar Freysinger. Die mögliche Anstellung des Autors hatte im Vorfeld für einigen Wirbel gesorgt.

Oskar Freysinger lächelt in die Kamera.
Legende: Oskar Freysinger hat sich durchgesetzt: Slobodan Despot wird Berater. Keystone

Oskar Freysinger hatte Anfang August die Absicht geäussert, seinen «engen Freund» Slobodan Despot anzustellen. Dies sorgte für Irritationen bei Walliser Politikern. Insbesondere, weil der Sohn serbokroatischer Einwanderer, der im Wallis lebt und mit einer SVP-Politikerin verheiratet ist, mit umstrittenen Aussagen auf sich aufmerksam machte.

So bezeichnete er unter anderem das Eingreifen der Nato-Streitkräfte im jugoslawischen Bürgerkrieg als «Eroberungskrieg».

Ausserdem geht Despot laut Informationen des «Tages-Anzeiger» davon aus, dass das Massaker von Srebrenica kein Genozid war. Der internationale Gerichtshof hat das Ereignis in einem Urteil klar als Völkermord bezeichnet.

Der Walliser SVP-Staatsrat hat Slobodan Despot nun zum externen Kommunikationsberater ernannt. Er beginnt seine Aufgabe am 1. September, wie die Walliser Staatskanzlei am Montagabend mitteilte. Das Mandat ist jährlich erneuerbar.

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Wanner, Aarau
    Herr Bolliger, ich bin mit Ihnen absolut einverstanden; man kann es nicht Vetterliwirtschaft nennen, weil der Mann nicht Vetterli heisst und auch nicht der Vetter von Herrn Freysinger ist. Passender wäre "Despotenwirtschaft".
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  • Kommentar von Katharina Müller, 8400 Winterthur
    Gut, dass es Leute wie Oskar Freysinger gibt. Leute, die sich trauen, den Mund aufzumachen und so intelligent sind, dass das, was aus ihrem Munde kommt, sinnvoll und nicht einfach blabla ist. Schade ist, dass besonders in linken Kreisen diese Qualität nicht erkannt wird. Viel lieber dreht man dort die Taten und Worte so, dass alles, was von SVP Seite kommt, sofort ins Rechtsextreme geschoben wird, eine Beleidigung für all jene, die unter Rechtsextremismus leiden oder schon leiden mussten.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Auch das weitaus beste Wahlresultat, bei den Walliser Regierungsratswahlen, nützt dem breitfächerigen, gescheiten und sprachbegabten Oskar Freysinger nichts. Er ist ein "SVP'ler" und somit wird jedes Wort, jedes Husten, jede Handlung und jetzt sogar alle vergangenen oder gegenwärtigen Lebensabschnitte und Worte jedes(n) Mitarbeiters(in) in seinem Departament ausgeschlachtet und in ein "negatives" (verdrehtes) Licht gestellt! Die Medien werden sofort zu "Haien" und schreiben und schreiben.....!
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    1. Antwort von K. Stöckly, Baar
      Wenn ich die Kommentare auf dieser Seite lese, frage ich mich allen Ernstes, wer denn nun am Lautesten schreit? Wenn Facts von rechten Politikern veröffentlicht werden, die von SVPlern nicht goutiert werden, wittert man sofort linke Journalisten, die einen "Rufmord" begangen haben sollen. - übrigens echte linke Journalisten finden sich m.E. kaum noch in der rechtslastigen Schweizer Presselandschaft ausser der WOZ.
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    2. Antwort von Bruno Aufdenblatten, Brig-Glis
      Haben Sie keine Angst, Herr Bolliger. Wir unterstützen Herrn Freysinger voll und gantz und hissen jeden Morgen die Reichsfahne. Hoffentlich stellt er noch mehr Kommunikationsberater ein; so werden auch Arbezplätz geschaffen.
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    3. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Solche "primitive Sprüche ("...wir hissen jeden Morgen die Reichsfahne...!"), geehrter Herr Aufdenblatten, kann niemand ernst nehmen! Wer Oskar Freysinger seit Jahren genau zuhört (vorallem in den diversen Interviews nach seiner glanzvollen Wahl in den Walliser Regierungsrat), darf froh sein, dass in der Walliser Exekutive endlich ein breitfächeriger Politiker die jahrzehntelange CVP-Hochburg ins zittern brachte! Neid, Missgunst und Hass sind die ewigen Werkzeuge der "SVP-Hasser-Gilde"!
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    4. Antwort von Albert Planta, Chur
      Rolf Bolliger, Orpund Was immer sie unter "breitfächerig" zu verstehen gedenken, der Freysinger ist ein Mann aus der rechten Ecke.
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