Für die Feuerwerkverkäufer ist es ein spezieller Sommer

Mehr als in anderen Jahren konzentriert sich das Geschäft mit dem Feuerwerk auf die letzten Tage vor dem 1. August. Dies ist eine Folge des Feuer- und Feuerwerksverbotes im Kanton Bern, das nun grösstenteils aufgehoben worden ist.

Raketen und anderes Feuerwerk in einem Laden.

Bildlegende: Das Geschäft der Feuerwerkverkäufer konzentriert sich auf die letzten Tage vor dem 1. August. Keystone

Zuerst das generelle Verbot, dann die gebietsweise Aufhebung: In den letzten Tagen war vielen Bernerinnen und Bernern nicht ganz klar, ob und wo sie ein Feuer entfachen oder Feuerwerk abbrennen dürfen.

Dies habe dazu geführt, dass sich das Geschäft mehr als sonst auf die letzten Tage vor dem 1. August konzentriert, sagt Stefan Sommer, CEO der Firma Hamberger in Spiez auf Anfrage. «In den letzten drei Tagen vor dem 1. August verkaufen wir wohl mehr Feuerwerk als in der gleichen Zeit des letzten Jahres.»

Der Ansturm der Kunden konzentriert sich auch bei «Knallfred» Wilfred Burri auf die letzte Zeit vor dem Nationalfeiertag. Das Verbot und dann die gebietsweise Aufhebung habe zu einer gewissen Verunsicherung der Kundschaft geführt.

«Aber wir sind es uns gewohnt, dass es mal so und mal so tönt», sagt Wilfred Burri. Es habe auch Firmen und Gruppen gegeben, die aufgrund des Feuerwerksverbotes ihre Anlässe abgesagt hätten.

Wilfred Burri gibt seinen Kunden unabhängig von der Witterung immer wichtige Sicherheitstipps mit auf den Weg. «In diesem Jahr mache ich aber die Leute besonders darauf aufmerksam.»