Glaskunst Geldsegen vom Bund für das Vitromusée in Romont

Der Bund zahlt dem Museum für Glaskunst jährlich 250'000 Franken. Fünf Jahre lang. Das Vitromusée in Romont will so bekannter werden.

Das Vitromusée in Romont nimmt schweizweit eine wichtige Rolle wahr. Es lagert und konserviert Glasfenster alter Kirchen. Ein Teil wird ausgestellt, wie diese Rosette aus dem Mittelalter.

Glaskunst

Bildlegende: SRF

Das gefärbte Glas wird wie ein Mosaik zu einem Bild zusammengesetzt und mit Blei zusammengeschweisst. Die jährlich rund 12’000 Besucherinnen und Besucher können die Bilder auch von hinten bestaunen.

Glaskunst

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Das Vitromusée zeigt zudem die grösste Ausstellung für Hinterglasmalerei in Europa. Bei dieser Technik wird von hinten und spiegelverkehrt das Glas bemalen. Zuerst der Augenglanz, dann die Augen. Eine grosse Herausforderung für den Künstler.

Hinterglasmalerei

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Geblasenes oder gepresstes Glas ist das dritte Standbein des Museums. Aktuell zeigen 46 Glaskünstler aus der Schweiz und dem Ausland ihre Werke in der Ausstellung «Glas fürs Leben». Kunstvolle Gläser und Glasschalen.

Glaskunst

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Das Vitromusée hat ein Jahresbudget von gut einer Million Franken. Das Geld des Bundes solle helfen, mehr Leute nach Romont zu holen, sagt Stiftungspräsidentin Anne de Pury-Gysel. Die Besucher können in Ateliers selber Glas herstellen.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)