Geplante Pensionskassen-Sanierung für BPK-Delegierte inakzeptabel

Die Delegierten der Bernischen Pensionskasse muntern die Personalverbände auf, dem neuen Pensionskassengesetz einen Volksvorschlag entgegenzustellen.

Banknoten werden aus einem Portemonnaie genommen.

Bildlegende: Mit der Lösung des Kantonsparlaments müssen auch die Versicherten in die Tasche greiffen. Keystone

Bei der Totalrevision des Pesionskassengesetzes habe der Grosse Rat die Forderungen der BPK weitgehend nicht beachtet, sagte Arnold Wildi, Präsident der Delegiertenversammung der BPK: «Selbst wenn wir beim Status quo bleiben, sind wir besser dran», fügte er an.

Das Kantonsparlament verabschiedete die Gesetzesrevision zur Zukunft der Pensionskassen des bernischen Staatspersonals vor einer Woche in erster Lesung.

Die bürgerliche Mehrheit stellte sich hinter die Vorlage der vorberatenden Grossratskommission. Demnach soll die BPK innert 20 Jahren vollkapitalisiert und
damit saniert werden. Die zweite Lesung des Gesetzes ist für die Septembersession vorgesehen.

Personalverbände sollen reagieren

Um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen, genehmigten die 150 Delegierten der BPK an ihrer Versammlung verschiedene Beschlussanträge. Demnach sollen die Personalverbände ermuntert werden, einen Volksvorschlag zum revidierten Pensionskassengesetz auszuarbeiten. Dieser würde dem Stimmvolk als Alternative zum neuen Gesetz vorgelegt.