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Bern Freiburg Wallis Gewerkschaften demonstrieren in Bern

Mehrere tausend Personen wehrten sich an Kundgebungen in Bern gegen «Lohndumping und Rentenklau». Die Gewerkschaften wollten damit ein Zeichen setzten gegen schlechten Lohnschutz und die Aushöhlung der Altersvorsorge.

Blick in die Menschenmenge auf dem Bundesplatz.
Legende: Am späten Samstagnachmittag trafen sich die Demonstranten auf dem Bundesplatz. Keystone

Von drei Standorten im Norden, Osten und Westen der Stadt setzten sich die Demonstrationszüge am Samstagnachmittag in Bewegung.

Mehrere Gewerkschaften hatten zuvor an ihrem Besammlungsort sogenannte Vorkundgebungen organisiert. So warnte der SEV - die Gewerkschaft des Verkehrspersonals - auf der Schützenmatte vor der Einführung einer «Wackelrente» bei der SBB. Die Mitglieder der Gewerkschaft syndicom waren aufgerufen, vor dem Hauptsitz der Post gegen einen weiteren Stellenabbau zu demonstrieren.

Der Sternmarsch hat starke Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zur Folge. Der öffentliche Verkehr kam vorübergehend zum Erliegen. Die Polizei hatte mehrere Strassen abgesperrt, darunter die Durchfahrt Bollwerk/Hauptbahnhof. Die zentrale Kundgebung auf dem Bundesplatz stand unter der Ägide des Schweizerischen Gewerkschaftsbund SGB und zog nach Angaben der Veranstalter rund 15'000 Personen an.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Zuerst wollen die Linken unbedingt in die EU und dei Personenfreizügigkeit. Dann wenn die Löhne logischerweise unter Druck kommen durch die Personenfreizügigkeit, gehen die gleiche Linken gegen das demonstrieren. Wie schizophren ist das den Bitte. ich verstehe Wähler von Linken nicht mehr ....
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  • Kommentar von M.Bracher, Bern
    Ich dachte „Demonstrationszüge“ gibt es seit der Strassenschlacht 07, als Linke die friedliche SVP Kundgebung angriffen, nicht mehr? 14:14 22.9.13 http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/gewerkschaften-demonstrieren-in-bern
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  • Kommentar von Urs Wyss, Bern
    Diese Linken sind Gold wert! Sie haben die Grenzen geöffnet. Ich hole mir darum billige Arbeitskräfte aus der EU. Wenn sie nichts können, holen wir den nächsten. Die Sozialhilfe wird es schon richten. Danke ihr Linken Parteien und Wähler/innen.
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