Gewitter halten Feuerwehren auf Trab

Starke Gewitter, Schwemmholz und Hochwasser führten gestern im Kanton Bern zu einer angespannten Situation. Die Feuerwehren waren im Grosseinsatz.

Aufgrund der starken Regenfälle führte die Zulg, die bei Thun in die Aare mündet, Hochwasser und viel Schwemmholz. Auch aus dem Thunersee floss Schwemmholz in die Aare, was im Berner Mattequartier zu einer bedrohlichen Situation führte.

Weil es nicht gelang, genügend verkeiltes Holz aus dem Fluss zu fischen, wurden schliesslich im Bereich Schwellenmätteli die mobilen Schwellenelemente entfernt. So entspannte sich kurz vor Mitternacht die Situation binnen Minuten.

Auf der Hauptstrasse zwischen Thun und Interlaken kam es zu einem Erdrutsch. Die Strasse ist zwischen Gunten und Merligen nicht passierbar. Daher ist die Verbindung am rechten Seeufer bis am Montag um zirka 9.00 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.