GmbH soll Schafzüchter beim Herdenschutz unterstützen

Der Kanton Wallis arbeitet mit einer neu gegründeten GmbH zusammen. Die Idee: Schafzüchter beraten Schafzüchter.

Hund und Schafe

Bildlegende: Unter anderem mit Herdenschutzhunden sollen die Schafe beschützt werden. Keystone (Symbolbild)

Im Wallis geht der Wolf um. Herdenschutz ist deshalb unabdingbar. Der Kanton Wallis liess die Situation auf den Alpweiden untersuchen. Die Erkenntnis: Die Alpweiden müssen besser vor dem Wolf geschützt werden. Die Dienststelle für Landwirtschaft liess Empfehlungen erarbeiten.

Um diese Empfehlungen umzusetzen, vergibt der Kanton der neu gegründeten Herdenschutz Wallis GmbH Aufträge. In dieser GmbH sind Schafzüchter und Landwirte. Sie sollen Erfahrungen an andere Tierhalter weitergeben. «Diese GmbH ist aus der Not heraus entstanden», sagt Geschäftsführer Manfred Schmid.

«Die Schäden werden immer grösser, jetzt müssen wir handeln.» Die Walliser Schafhalter sollten akzeptieren, dass der Wolf so schnell nicht mehr verschwinden wird. «Wir können Schafhalter unterstützen», meint Schmid, selber Jäger und CVP-Kantonsrat. «Doch auch die Politik ist gefordert: Herdenschutz ist nicht billig.»