Gordischer Knoten zwischen FC Thun und Stadionbetreiberin gelöst

Der FC Thun und die Stadion-Genossenschaft haben sich auf einen neuen Pachtvertrag geeinigt. Um im langen Streit zwischen den beiden Parteien eine Lösung zu finden, war die Intervention von Stadt und Burgergemeinde Thun nötig.

Stadion von innen, Rasen, leere Zuschauerränge, dahinter Berge.

Bildlegende: Der FC Thun und die Stadionbetreiberin haben sich geeinigt. Keystone

Klar ist, dass sich alle Parteien, darunter auch die Stadt und die Burgergemeinde, an einen runden Tisch gesetzt haben. Das Resultat aus den Gesprächen: Ein neuer Pachtvertrag zwischen der Genossenschaft StadionThun und dem FC Thun; Vertragsbeginn 1. Januar 2016. Wie die beteiligten Parteien am Freitag mitteilen, bezahlt der FC Thun eine deutlich tiefere Miete als bisher, rund eine halbe Million Franken. Damit sei eine wirtschaftliche Existenz aller Parteien möglich, ist der Mitteilung weiter zu entnehmen. Allerdings sind die Lasten auch neu verteilt, zum Beispiel bei den Nebenkosten.

Noch unklar ist, wie es mit den ausstehenden Mietzinsen des FC Thun weitergeht. Die «Altlasten» sollen bereinigt werden. Die beteiligten Parteien wollen über die Details jedoch erst nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen informieren.

Mit dieser Lösung kann der FC Thun damit rechnen, auf Ende Februar bei der Nationalliga ein Gesuch um die neue Lizenz einzureichen und diese auch zu bekommen.