Gottéron-Präsident Charles Phillot nimmt den Hut

Nach einem schwachen Saisonstart sei seine Funktion in Frage gestellt, schreibt Phillot in einer Mitteilung. Deshalb habe er sich zum Rücktritt entschieden. Er war 16 Monate im Amt.

Das Gesicht eines nachdenklichen Mannes im Seitenprofil.

Bildlegende: «Die Verlängerung des Vertrages mit Hans Kossmann war ein Fehler»: Charles Phillot. Keystone

Phillot übernahm das Präsidium des Eishcokeyclubs im Juli 2013, nachdem der damalige Präsident Laurent Haymoz in den Ferien unerwartet verstorben war. Wegen dem schlechten Saisonstart Gottérons sei seine Funktion als Präsident aber in Frage gestellt, «somit ist ein reibungsloser Betriebsablauf nicht mehr gewährleistet.» Er habe sich deshalb nach einer Besprechung mit den Hauptaktionären entschieden, zurückzutreten.

Phillot geriet in die Kritik, weil er vor der Saison den Vertrag mit Trainer Hans Kossmann vorzeitig um ein Jahr verlängerte - eben diesen Trainer aber dann nach elf Spielen in der laufenden Saison entliess. «Dafür übernehme ich die Verantwortung», so Phillot.

Freiburg-Gottéron belegt aktuell den zweitletzten Platz in der Nationalliga A.