Grossfusion rund um Freiburg: Kantonsparlament setzt ein Zeichen

Der Freiburger Staatsrat soll sich stärker für die Gemeinde-Grossfusion um die Hauptstadt Freiburg einsetzen. Das verlangt eine Resolution, die der Grosse Rat am Mittwoch mit grosser Mehrheit verabschiedet hat.

Google-Karte von Freiburg.

Bildlegende: «Grossfreiburg» wäre bei einer Fusion unter den zehn grössten Städten der Schweiz. Google

Eine Gemeinde «Grossfreiburg» soll dereinst nebst der Hauptstadt das Gebiet von Villars-sur-Glâne, Marly, Granges-Paccot, Givisiez, Corminboeuf und Chésopelloz umfassen. Der Weg dorthin ist aber aus politischen und formalen Gründen steinig.

Der Grosse Rat wollte ein Zeichen setzen und überwies die Resolution aus SP- und CSP-Reihen.

Die Kantonsregierung hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie Gemeinde-Zusammenschlüsse begrüsst. Die Initiative überliess sie aber, auch aus Rücksicht auf die Gemeindeautonomie, den Gemeinden und den politischen Akteuren.

Unter den zehn grössten Gemeinden

Für die Verfasser der Resolution soll die Regierung eine aktivere Rolle spielen, weil die Grossfusion von Bedeutung sei für den ganzen Kanton, den Arc Lémanique und die anderen Ballungszentren im Land.

Bei einer Fusion hätte Freiburg rund 65'000 Einwohner - und wäre somit unter den zehn grössten Städten der Schweiz.