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Bern Freiburg Wallis Groupe E schreibt wieder schwarze Zahlen

Nach einem Verlust von über 180 Millionen Franken im Jahr 2012 hat der Westschweizer Stromkonzern Groupe E 2013 wieder einen Gewinn von 38 Millionen Franken gemacht. Auch wenn sich das Unternehmen voll hinter die Energiewende stellt, hält es am Projekt für ein Gas-Dampf-Kraftwerk in Cornaux fest.

Visualisierung des geplanten Kraftwerks in Cornaux
Legende: Die Groupe E hält am Projekt eines Gas-Dampf-Kombikratfwerks fest. Keystone

Dem Westschweizer Energieversorger Groupe E ist im vergangenen Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geglückt. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 38 Millionen Franken. 2012 hatten Abschreibungen auf die Beteiligungen an BKW und EOS das Ergebnis 183 Millionen Franken ins Minus gedrückt. Dieser Sondereffekt fiel diesmal weg.

Der Umsatz lag um 4,2 Prozent tiefer bei 592 Millionen Franken. Den Rückgang begründet das Unternehmen damit, dass sich Grosskunden vermehrt auf dem offenen Markt eindeckten, wo sie vom tiefen Strompreis profitieren konnten. Angesichts der erodierenden Margen und den wandelnden energiepolitischen Rahmenbedingungen gibt die Gruppe nun Gegensteuer und richtet sich grundsätzlich neu aus: Künftig will sie stärker auf Energieeffizienz setzen und Kunden beim Stromsparen helfen.

Damit will sie «die kommenden Veränderungen antizipieren und zur treibenden Kraft bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes werden», wie es in der Mitteilung heisst. Trotzdem hält die Groupe E an der Idee eines Gas-Dampf-Kombikraftwerks in Cornaux fest.