«Ich bin masslos, planlos und unverblümt»

Der Berner Rockmusiker Bubi Rufener tritt nach zwei Jahren Zwangspause wegen einer Tumorerkrankung wieder auf die Bühne. Er lebt für seine Musik, wollte sich nie «Bubi» nennen und meistert sein Leben in einer ungeheuren Intensität.

Der Berner Rockmusiker Bubi Rufener veröffentlicht sein erstes Mundartalbum.

Bildlegende: Bubi Rufener: «Ich habe eine Saisonkarte für das Skigebiet in Adelboden. Als Gage für Auftritte.» zvg

Christian Rufener wurde wegen einer Frau zu «Bubi» Rufener. «Sie stellte mir eine Frage und ich habe Angst gekriegt.» Seither trägt Rufener den Namen Bubi. Überhaupt sei er ein ängstlicher Typ, erzählt er im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. Aber er sei eben auch masslos, bei gutem Essen, bei Rotwein, im Leben grundsätzlich. «Und ich bin planlos», sagt Bubi Rufener. Nie habe er etwas geplant und vieles in seinem Leben habe sich so ergeben.

Bubi Rufener ist 45, seine Mutter ist Baslerin, der Vater Berner. Erst mit 19 Jahren kam er nach Bern und mischt da seit den 1990er Jahren die Musikszene auf. Mit Züri West Sänger Kuno Lauener spielte er bei den «Sugarbabies», seine «Bishops Daughter» machten sogar international beachtete Musik.

Als Frontmann von «Boob» produzierte Bubi Rufener zusammen mit weiteren Grössen der Berner Musikszene Rockmusik. Jetzt ist sein erstes Mundartalbum auf dem Markt. Nach zwei Jahren Stille, weil Bubi Rufener wegen eines Tumors auf den Stimmbänder nicht singen durfte.