«Ich bin mit meiner Musik dort gelandet, wo ich hin wollte»

Schmidi Schmidhauser kann auf 25 Jahre «Stop The Shoppers» zurückschauen. Der Gründer und Leader der Berner Band hat mit seiner karibisch geprägten Musik eine Nische gefunden, die ihn von anderen Bands abhebt.

Fünf Jahre lang war es still um die Berner Band «Stop The Shoppers». Doch nun taucht sie wieder auf und feiert ihren 25. Geburtstag. Viele glaubten schon, die Band habe sich aufgelöst. Das sei keineswegs so, sagt Schmidi Schmidhauser im Gespräch mit dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF. «Unkraut vergeht nicht». Es sei durchaus möglich, dass die Band auch wieder einmal eine neue Platte einspiele.

Auf den Strassen von Rom, Amsterdam und Paris

Für den Mitgründer von «Stop The Shoppers» war die 25-jährige Geschichte der Band wie ein langer Dok-Film mit vielen Episoden und Erlebnissen. Sie hätten bald einmal realisert, dass sie nicht nur im Übungskeller, sondern auch auf der Strasse spielen müssen, wenn sie etwas erreichen wollen, sagt Schmidi Schmidhauser. Als Strassenband spielten sie in Rom, Amsterdam und Paris. «Und immer wieder kam ein neues Angebot.» Unterdessen hat die Band über 1000 Konzerte gespielt und 11 Alben publiziert.

Eigene Nische gefunden

Unterdessen hat Schmidi Schmidhauser mit «Chica Torpedo» eine zweite Band ins Leben gerufen. Mit seiner karibisch geprägten Tanzmusik mit Mundarttexten hat er eine eigene Nische gefunden. Und er sei glücklich dort: «Ich bin mit meiner Musik dort gelandet, wo ich hin wollte.» Es sei eine Musik, die er auch noch mit 70 Jahren spielen könne.