Pflege des Waldes Im Kanton Freiburg werden weniger Bäume gefällt

Bild von Freiburger Wäldern

Bildlegende: Fast die Hälfte des Freiburger Waldes gehört Privatpersonen. Patrick Mülhauser/SRF

Rund 232'000 Kubikmeter Holz sind in Freiburger Wäldern während dem letzten Jahr gefällt worden. Damit werde nur rund drei Viertel des gesamten Holzes genutzt, schreibt das Freiburger Amt für Wald, Wild und Fischerei. Das sei zu wenig. Denn damit wieder neue Bäume nachwachsen können, müssten die alten weg. Das gefährde die Biodiversität langfristig.

Dass die Holznutzung im Kanton Freiburg nicht noch stärker gesunken ist, hat damit zu tun, dass Holz als Energieträger immer wichtiger wird. Fast die Hälfte des Freiburger Holzes wird in Form von Schnitzeln oder Scheiten für den Betrieb von Holzheizungen genutzt.

Anreize für die Pflege des Waldes

Das Freiburger Amt für Wald, Wild und Fischerei will die Freiburger Waldeigentümer für die Pflege und Nutzung ihrer Wälder engagieren. Das sei allerdings schwierig, denn rund die Hälfte des Freiburger Waldes gehört Privatpersonen. Mit Hilfe von finanziellen Anreizen versucht der Kanton Freiburg seit Jahren, die Nutzung des Waldes anzukurbeln.