In Lauterbrunnen drohte die Lütschine auszuufern

Im Berner Oberland ist Hochwasser nach wie vor ein Thema. Viel Wasser aus dem Gebiet Rottalgletscher hat seit Donnerstag die Lütschine anschwellen lassen. Wanderwege entlang der Lütschine sind gesperrt worden.

Bagger an der randvollen Lütschine

Bildlegende: So kam die Lütschine am 31. Juli 2014. Das Geschiebe musste wieder aus dem Bachbett entfernt werden. zvg

«Ein aufmerksamer Bürger hat gesehen, dass am Rottalgletscher plötzlich sehr viel Wasser ausbricht», sagte Anton Graf, der Gemeindeschreiber von Lauterbrunnen. Mit grosser Kraft brachte das Wasser auch viel Geschiebe ins Bachbett der Lütschine. Bei Stechelberg drohte diese daraufhin über die Ufer zu gehen.

Stundenlang haben die Einsatzkräfte seit Donnerstagabend das Bachbett wieder ausgebaggert, damit kann das Wasser der Lütschine nun wieder besser abfliessen. Es gab keine grösseren Schäden.

Die Wanderwege entlang der Lütschine - zwischen Stechelberg und Sandweidli unterhalb von Lauterbrunnen - sind zeitweilig gesperrt worden.

Nachdem sich die Lage beruhigt hat, konnten die Wanderwege am Sonntagmorgen wieder geöffnet werden, wie die Behörden von Lauterbrunnen mitteilten.