Ja zum Sparpaket in der Stadt Bern

Das Stadtparlament hat 50 Sparmassnahmen gutgeheissen. Gespart wird u.a. bei Personal und Parkanlagen.

Park mit Baum und Frau auf einer Liegebank.

Bildlegende: Beim Pflegestandard der Berner Parkanlagen wird 2013 gespart. Keystone

Das städtische Personal trägt die Sparmassnahmen unter anderem durch verzögerte Stellenbesetzungen mit.

Gekürzt werden die Ausgaben weiter bei Kulturbeiträgen, Kinderlagern und bei den Parkanlagen. Geschlossen wird der Shop im Bärenpark, wo zwei Teilzeitstellen verloren gehen.

Die kurzfristigen Kürzungen im Berner Budget für das Jahr 2013 wurden nötig, weil die Stadt dieses Jahr mehr Geld an den kantonalen Lastenausgleich zahlen muss. Das wurde erst im Spätsommer bekannt, als das Budget bereits ausgearbeitet war.

Nebst den Kürzungen von rund 5,8 Millionen Franken tragen Mehreinnahmen zu einem Sanierungstotal von 7 Millionen Franken bei. So spült etwa eine ausserordentliche Dividende der Autoeinstellhalle Waisenhausplatz etwas mehr Geld in die Stadtkasse.

Die Stadtregierung hatte versprochen, sozialverträglich ans Werk zu gehen. Dieses Versprechen habe der Gemeinderat weitgehend eingelöst, sagten an der Stadtratssitzung vom Donnerstag verschiedene Fraktionssprecherinnen und -sprecher.

Die Sanierungsmassnahmen wurden mit 56 Ja- zu 3 Nein-Stimmen angenommen.