JA zur Verschärfung des Hooligankonkordats: YB pocht auf Vernunft

Die Berner Young Boys hoffen, dass das Hooligankonkordat mit Augenmass umgesetzt wird. Der Club befinde sich in Gesprächen mit der Stadt und erwarte, dass er für seine Spiele in Bern einen Rahmenvertrag erhalte.

Gewaltbereiten Fans droht mehr Repression.

Bildlegende: Gewaltbereiten Fans an Fussball- und Eishockeyspielen droht mehr Repression. Keystone

Alain Kappeler, Direktor von «Stade de Suisse» und YB, sagt gegenüber Radio SRF, dass sich an den Heimspielen wohl nichts ändert für YB. Er hofft auf Augenmass der Behörden bei der Umsetzung. Ändern würden sich dafür die Abgaben für die Sicherheit an den Spielen. YB bezahlte der Stadt Bern bisher pauschal 60'000 Franken. Dies werde künftig nicht mehr ausreichen.

Freude bei den Behörden

Der Thuner Sicherheitsdirektor Peter Siegenthaler ist froh über das klare Abstimmungsresultat. Bisher hätten sie kaum Ansprechspartner bei Hochrisikospielen gehabt. Nun werde es diese geben. Die neuen Regeln im Hooligankonkordat sollen im Kanton Bern ab Frühling gelten.