Jean-Pierre Siggen: «Ich mag keine harten Steigungen»

Der Freiburger Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen ist erst drei Jahre im Amt. Mit dem Schulgesetz hat er einen ersten wichtigen Pflock eingeschlagen. Privat geht er gern wandern, aber nicht zu steil bergauf.

Portraitfoto

Bildlegende: Freiburgs Bildungsdirektor Jean-Pierre Siggen muss das neue Schulgesetz umsetzen. Patrick Mülhauser/SRF

Bei der Ersatzwahl vor drei Jahren wurde Jean-Pierre Siggen nur ganz knapp in die Freiburger Regierung gewählt – mit 50,44 Prozent der Stimmen. Dort wartete gleich ein happiges Dossier auf ihn: das Schulgesetz. «Das Schulgesetz brauchte fünf Grossratssitzungen», erinnert er sich.

«  Die Deutschfreiburger Schule ist zukunftsorientiert. »

Jean-Pierre Siggen

Freibug hat zwei Schulsysteme mit unterschiedlichen Lehrplänen. Die Deutschfreiburger Lehrer fürchteten, dass der ehemalige Direktor des Freiburger Arbeitgeberverbandes ihre Anliegen missachtet. Das tat er nicht. «Die Deutschfreiburger Schule ist zukunftsorientiert.»

Wenig Akzente konnte der 54-jährige bei Kultur und Sport setzen. Zwei Bereiche, die zu seiner Direktion gehören. Obwohl Freiburg eine grosse Vielfalt an Kultur hat, liebt der Kulturdirektor eher Opern und klassische Konzerte.

Hin und wieder geht der gebürtige Walliser wandern. Aber nicht ins Wallis, sondern im Kanton Freiburg: «Ich mag keine harten Steigungen.» Als Staatsrat hingegen hat er bereits manche Steigung hinter sich.

Freiburger Wahlen '16

Freiburger Wahlen '16

Alle Informationen zu den kantonalen Wahlen vom 6. und 27. November finden Sie im Dossier von SRF.