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Bern Freiburg Wallis Jede zehnte Person in Freiburg ist armutsgefährdet

Arm ist, wem pro Monat weniger als 2500 Franken zum Leben bleiben. Das sind im Kanton Freiburg zwar «nur» rund 7600 Personen. Aber jede zehnte Freiburgerin oder jeder zehnte Freiburger hat ein erhöhtes Risiko, in die Armut abzurutschen.

Eine Frau am Fenster.
Legende: Alleinerziehende Mütter haben ein erhöhtes Risiko, arm zu werden. Keystone

Durchschnittlich bleiben einem Freiburger Haushalt 6337 Franken pro Monat, um zum Beispiel Miete, Strom, Kleider und Essen zu bezahlen. Dies, nachdem er oder sie die Steuern, und Prämien für die Krankenkasse bereits beglichen hat.

7577 Personen, also rund 3 Prozent, blieben jedoch höchstens 2500 Franken übrig, für ihre laufenden Ausgaben zu decken. Diese Freiburgerinnen und Freiburger gelten als arm.

Jedoch wesentlich mehr Freiburgerinnen und Freiburger müssen mit dem Risiko leben, in die Armut abzurutschen. Dies sind 25 518 Personen - oder rund 10 Prozent. Ein besonders hohes Risiko arm zu werden haben Personen, die arbeitslos sind oder keine Ausbildung haben, sowie Alleinerziehende.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wer die in den letzten Jahren entstandene Gesellschafts-Struktur etwas genauer analysiert, versteht die Situation, dass 7600 Bewohner(innen) im Kanton Freiburg in der "SKOS-Armuts-Schablone" registriert sind! Trotzdem, würde man diese 7600 Dossiers einmal ganz genau analysieren, ich weiss nicht, was da alles...............?!
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Die Menge der Kommentare zu diesem Thema zeigt recht gut auf, dass die Mehrheit der Bloger an den armen eigenen Mitbuergern ueberhaupt nicht interessiert sind... wenn man bedenkt wieviel in Fremdsozialhilfe gepumpt wird.. dann ist das schon bedenklich...!!!!
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Kein Problem, diese guten Menschen in der Waadt verzichten in Zukunft auf Illegale und helfen den einheimischen Armen!!!! Chapeaux!!!
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