Jetzt macht der Skiweltcup-Zirkus im Berner Oberland Halt

Wenn die Skiweltcup-Cracks mit ihrem ganzen Begleittross über ein Bergdorf herfallen wie jetzt in Adelboden und nächste Woche in Wengen, dann geht's rund. Aber es macht Freude, sagt einer, der seit 25 Jahren immer dabei ist: SRF-Sportreporter Berhard Schär.

Blick von der Zielraum-Tribüne auf die Chuenisbärgli-Rennpiste.

Bildlegende: Adelboden ist bereit für seinen Weltcup-Klassiker: Blick von der Zielraum-Tribüne auf die Chuenisbärgli-Rennpiste. zvg FIS

Ein mehrhundertköpfiger Begleittross, ein Publikum mit über 30'000 Leuten, ein Riesenaufwand für die Ortschaft und das OK - das erleben die Weltcup-Orte Adelboden und Wengen in den nächsten Tagen. «Aber es macht Freude, wie wenn es das erste Mal wäre», sagt SRF-Sportreporter Bernhard Schär. Er begleitet die Ski-Karavane seit 25 Jahren.

«Die Weltcup-Szene ist wirklich eine grosse Familie», bestätigt Bernhard Schär, «der Skisport ist viel weniger international als Fussball oder Tennis.»

Und dass man als Sportjournalist dauernd auf Achse ist, sei eine reine Organisationsfrage. «Ich bin mit Skirennen und Tennis rund 50 Tage im Jahr unterwegs. Und daneben bin ich eben zu Hause.»

Schär ist auch sicher, dass die Skirennen bei der Bevölkerung gut verankert sind. «Sonst würden nicht wie in Adelboden 3'000 freiwillige Helfer antreten. Adelboden und Wengen sind echte Klassiker von Weltruf.»