Zum Inhalt springen

Wolf im Wohngebiet Jungwolf auf Abwegen in der Agglomeration von Bulle

Ein junger Wolf ist im Kanton Freiburg zweimal mitten in städtischem Gebiet gesichtet worden: Am Sonntag in Bulle und am Dienstag in Broc. Für die Menschen sei der Wolf keine Gefahr, heisst es bei den zuständigen Behörden.

Ein Tier rennt davon.
Legende: Auf der Quartierstrasse ist der Wolf auf der Flucht vor den Menschen. SRF Zuschauer-Reporter

Der Wolf habe Angst vor Menschen, betonte Elias Pesenti, wissenschaftlicher Mitarbeiter des freiburgischen Amtes für Wald, Wild und Fischerei. Bei einem Zusammentreffen ergreife der Wolf als erster die Flucht. Das in Bulle und Broc gesichtete Tier ist laut Pesenti mindestens ein Jahr alt. Bei den Wölfen ist aktuell Paarungszeit. Das Tier habe vermutlich seine Meute verlassen, um sich ein neues Revier zu suchen, führte Pesenti aus.

Spezialisten suchen derzeit nach Kot und Haaren des Tiers, um es identifizieren zu können. Ob sich das Tier noch auf Freiburger Boden befindet ist nicht bekannt. Ein Wolf kann pro Tag gut und gerne 20 Kilometer zurücklegen.

3 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Th. Morino (Free)
    An die Wolfsgegner: Erstens sollte man sich endlich vom Begriff Raubtier verabschieden, es sind Beutegreifer, die nichts mit Räuber zu tun haben. Zweitens: Plant doch euren nächsten Urlaub mal in Kanada, dort geht man wesentlich lockerer mit dem Thema um, Grösse des Landes hin oder her. Gewisse Schweizer haben wohl ihre Natürlichkeit verloren. Vielleicht sollte man beginnen, die Städte einzumauern mit den Nutztierhaltern, dann hätten echte Naturfreunde mehr Freiraum und Entfaltungsmöglichkeiten!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Astrid Etter (Raja)
    1. Wenn man wie hier ein Wolf auf der Strasse in mitten von Häusern sieht dann tun mir die Tiere leid, auch wenn es ein Fuchs oder ein Reh ist. Diese Tiere verirren sich nur dahin weil Sie nirgends mehr Ihre Ruhe haben vor uns Menschen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wenn eine Hundehalter sein Tier nicht "im Griff" hat (frei herumlaufen lässt, nicht an der Leine, usw), wird er polizeilich verfolgt und gebüsst! Wie ist es denn mit den wieder "erlaubten" (und von den Oeko-Heinis erhofften Ansiedlung im Land!) der Wildtiere Wölfe? Was passiert, wenn ein solches Wildtier ein Verkehrsunfall auslöst? Ja, da sind jetzt die militanten Naturfreunde gefordert!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen