Kampagne «Boden gutmachen» gestartet

Die Bevölkerung im Grossraum Bern ist in den vergangenen zehn Jahren nur um drei Prozent gewachsen. Viele Baulandeinzonungen wurden abgelehnt. Das soll sich ändern, wenn es nach der Regionalkonferenz Bern-Mittelland geht.

Vertreter der Regionalkonferenz Bern-Mittelland lancieren die Kampagne «Boden gutmachen»:

Bildlegende: Vertreter der Regionalkonferenz Bern-Mittelland lancieren die Kampagne «Boden gutmachen»: Keystone

Die Kampagne trägt den Titel «Boden gutmachen» und wird von der Regionalkonferenz Bern-Mittelland geführt, also der Organisation, der 96 Gemeinden des Grossraums Bern mehrere Aufgaben übertragen haben.

Vertreter der Regionalkonferenz Bern-Mittelland lancieren die Kampagne «Boden gutmachen»:

Bildlegende: Vertreter der Regionalkonferenz Bern-Mittelland lancieren die Kampagne «Boden gutmachen»: Keystone

Erstes Ziel der Kampagne ist es, eine Diskussion über Wachstum, Bautätigkeit und regionale Entwicklung auszulösen. Das soll unter anderem mit fünf «Märitcafés» etwa in Belp, Meikirch und Ittigen geschehen, wie Vertreter der Regionalkonferenz am Freitag in Bern bekanntgaben.

Fernziel der Kampagne ist es, den Rückstand der Region Bern gegenüber anderen Agglomerationen aufzuholen. Dies allerdings nicht auf Teufel komm raus, sondern mit einem «kontrollierten Wachstum, das haushälterisch mit dem Boden umgeht und die Qualitäten unserer Region bewahrt», wie die Regionalkonferenz schreibt. Etwa 35 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben einen Aufruf unterzeichnet, dazu auch 52 Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten.