Kampagne für sicheres Aareschwimmen

Das Schwimmen in der Aare hat in der Stadt Bern Tradition - ist aber nicht ungefährlich. Mit einer Kampagne will die Stadt Bern die Schwimmer sensibilisieren.

Ein Plakat mit Piranhas.

Bildlegende: Keine Piranhas - aber dennoch nicht ungefährlich: Baden in der Aare. SRF

«Wer in die Aare steigt, tut dies auf eigene Verantwortung», sagte Martin Albrecht von der Stadtberner Sicherheitsdirektion vor den Medien. Statt auf Verbote, setze die Stadt auf die Selbstverantwortung der Schwimmer.

Dass das Schwimmen in der Aare nicht nur unbeschwertes Vergnügen ist, beweisen die regelmässigen Zwischenfälle. Die Mehrheit davon geht nach Angaben der Stadt glimpflich aus. Allerdings ertrinken auch fast jedes Jahr Menschen im Fluss.

Vorsicht statt Verbote

Zu den Regeln, die es zu beachten gilt, gehören auch die Fluss- und Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG. Diese weisen beispielsweise darauf hin, dass Schwimmer nicht überhitzt oder alkoholisiert ins Wasser steigen sollen.

Die von der Stadt Bern, Bern Tourismus und der SLRG lancierte Kampagne will den Badenden das richtige Verhalten auf unkonventionelle und auch humorvolle Weise näher bringen, etwa in Form von Plakaten, die an der Aare aufgestellt werden. Die Kampagne läuft vorerst diesen Sommer.

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