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Bern Freiburg Wallis Kampf gegen «Vermietungszwang» im Wallis

Eigentümer von Zweitwohnungen in Bürchen haben einen Verein gegründet. Sie wehren sich dagegen, dass sie hohe Abgaben zahlen müssen, wenn sie ihre Chalets nicht vermieten.

Dorfansicht von Bürchen.
Legende: In Bürchen gehen die Auseinandersetzungen zwischen der Gemeinde und den Zweitwohnungsbesitzern weiter. zvg

Immer mehr Walliser Gemeinden wollen von den Ferienwohnungsbesitzern eine Taxe einfordern. Damit sollen diese dazu animiert werden, ihre Chalets zu vermieten. Weiter soll auf diesem Weg neues Geld für Investitionen in Bergbahnen und Pisten aufgetrieben werden.

Die Idee in Bürchen: Ferienwohnungen sollen an 91 Tagen pro Jahr vermietet werden. Falls diese Mindestmietdauer nicht erreicht wird, schuldet der Eigentümer der Gemeinde eine Ersatzgebühr. Diese Abgabe kann durch die Vermietung vermindert werden.

Gegen diesen «Vermietungszwang» laufen viele auswärtige Chaletbesitzer Sturm. Über 300 Einsprachen gingen im Sommer gegen die Pläne der Gemeinde ein. Mit der Gründung des Vereins «Allianz Zweitwohnungseigentümer Bürchen» wollen sie nun ihre Kräfte bündeln, wie sie am Donnerstag mitteilten.

2 Kommentare

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  • Kommentar von K.D.Waldeck, Bellinzona
    Wenn jemand nicht dazu zu bewegen ist seine Ferienwohnung zu vermieten, dann muss er halt bereit sein dafür etwas zu bezahlen. Nur so lässt sich die von den Wählern angenommene Zweitwohnungsinitiative umsetzen.
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    1. Antwort von Alex Kramer, ZH
      Man muss ja gar nicht vermieten, man kann ja auch selber nutzen. Offensichtlich ist genug Geld da, um sich was statusmässiges zu leisten, was man gar nicht nutzen will, aber trotzdem eine komplette Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Strassen, Energie, ...) unterhalten werden muss. Wenn sich nun Gemeinden gegen "ihre Gäste" wehren, ist das nur zu verständlich.
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