Kampfwahlen, Budgets und ein Hallenbad

In verschiedenen Gemeinden entschied das Stimmvolk am Sonntag über Sachvorlagen. Zudem standen auch Wahlen an. Eine Übersicht der wichtigsten Resultate.

Ein Schild «Heute Abstimmung».

Bildlegende: In verschiedenen Gemeinden wurde das Stimmvolk an die Urne gebeten. Keystone

  • Oberhofen sagt deutlich Ja zum Hallenbad: 691 Bürgerinnen und Bürger stimmten für einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für die Erneuerung und Erweiterung des Sportzentrums Wichterheer – nur 90 waren dagegen.
  • Markus Gempeler (SVP) ist neuer Gemeinderatspräsident von Adelboden. Er setzte sich in einer Kampfwahl gegen den Gemeinderatskollegen Roger Galli (FDP) durch. Gempeler schaffte die Wahl mit 895 Stimmen. Sein Kontrahent brachte es auf 677 Stimmen. Der 51-jährige Gempeler ist seit 2014 in der Exekutive Adelbodens tätig. Er kann das Amt als Gemeinderatspräsident maximal acht Jahre ausführen.
  • Albert Bach von der SVP ist neuer Gemeindepräsident von Saanen. Die Stimmberechtigten haben ihn am Wochenende in einer Kampfwahl zum Nachfolger von Aldo Kropf (FDP) bestimmt. Bach erhielt 1254 Stimmen, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte. Gegenkandidat Martin Hefti (SP) musste sich mit 426 Stimmen begnügen. Albert Bach war bislang Gemeindevizepräsident.
  • Der letzte Sitz im Gemeinderat von Murten (FR) geht an Petra Schlüchter aus Courlevon. Sie kandidierte als Bürgerlich-Liberale auf einer FDP-nahen Liste. Bereits im ersten Wahlgang wurden je zwei Vertreter von FDP, SVP und SP gewählt.
  • Das ausgeglichene Budget der Gemeinde Münchenbuchsee ist unter Dach. Die Stimmberechtigten haben den Voranschlag deutlich angenommen. Bei einem Aufwand von 35,7 Millionen Franken sieht das Budget fürs kommende Jahr einen Überschuss von 430'000 Franken vor. Die Steueranlage bleibt bei 1,64 Einheiten.
  • Auch in Zollikofen wurde das Budget angenommen. Es sieht ein Defizit von rund 850'000 Franken vor, dies bei einem Gesamtaufwand von 47,2 Millionen Franken. Weiter haben die Stimmberechtigten in Zollikofen auch eine Anpassung der Gemeindeverfassung an die Kantonsverfassung genehmigt, sowie ein Kredit zur Rücknahme von Wasserleitungen.