Kanton Bern greift Schwingfest und Turnfest unter die Arme

Je 1,6 Millionen Franken gehen aus dem Lotteriefonds an die beiden Grossanlässe in Burgdorf und Biel - bedingungslos.

Das Berner Kantonsparlament hat am Mittwoch Beiträge in der Höhe von je rund 1,6 Millionen Franken ans Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf und ans Eidgenössische Turnfest in Biel gesprochen. Bis es soweit war, gab es eine längere Debatte.

Matthias Sempach bezwingt Matthias Siegenthaler im Sägemehl.

Bildlegende: Matthias Sempach bezwingt Matthias Siegenthaler beim Bernisch-Kantonalen Schwingfest 2012 in Herzogenbuchsee. Keystone

Die beiden grossen Feste bekommen einen Beitrag von je einer Million Franken aus dem Lotteriefonds. Das war unbestritten. Zu reden gab hingegen, dass den beiden Grossanlässen zusätzlich Kosten von je rund 600'000 Franken erlassen werden sollten - Kosten für den Einsatz der Kantonspolizei und des Zivilschutzes sowie für die Nutzung von Sporthallen.

Die Finanzkommission wollte diesen Punkt an eine Bedingung knüpfen: dass die Organisatoren aus einem allfälligen Gewinn die erlassenen Sicherheitskosten zurückzahlen sollten. Nach einer längeren Debatte verwarf das Parlament die Idee der Finanzkommission klar und sprach die Beiträge wie vom Regierungsrat vorgeschlagen.