Kanton Wallis lässt Verfassungs-Abstimmung prüfen

Grund für die erneute Überprüfung des Resultats ist die Abstimmungssoftware des Kantons, welche viele Gemeindebehörden verwirrt hatte.

Eine Hand tippt auf einer Tastatur.

Bildlegende: Wurden die Abstimmungsresultate zum Teil falsch eingetippt? Keystone/Symbolbild

Bereits am Sonntagnachmittag bemerkte die Walliser Staatskanzlei, dass verschiedene Gemeinden die Resultate falsch eingegeben hatten. Schuld daran war offenbar das Computerprogramm des Kantons. Die Abstimmung über die Walliser Kantonsverfassung hatte zwei Teile.

Beim Teil a ging es um die Zusammensetzung des Kantonsparlaments und den Wahlmodus, beim Teil b um den Staatsrat und die Abschaffung der Präfekten. Die Gemeindeschreiber mussten die Resultate indes genau umgekehrt eingeben: Zuerst Resultat b, dann a.

«Sollte Resultat nicht verändern»

Zahlreiche Gemeinden machten das falsch. Nun will die Regierung, dass alle Walliser Gemeinden nochmals überprüfen, ob sie die richtigen Zahlen ins System eingegeben haben. Laut Auskunft des zuständigen Staatsrates handelt es sich dabei um eine Sicherheitsmassnahme, die das Resultat nicht verändern sollte.

Die Abstimmung am Sonntag war sehr knapp ausgegangen. Der Unterschied zwischen Ja- und Neinstimmen beträgt laut den bisherigen Zahlen des Kantons beim besonders umstrittenen ersten Teil der Abstimmung nur gerade 416 Stimmen.

Walliser Abstimmung

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