Griff in die Kasse Kantonsangestellter soll Geld veruntreut haben

Das bernische Amt für Migration und Personenstand ist von einem Veruntreuungsfall betroffen. Ein Mitarbeiter soll bis zu 450'000 Franken veruntreut haben. Der Mann wurde fristlos entlassen. Eine strafrechtliche Untersuchung ist im Gang.

Kasse mit Bargeld.

Bildlegende: Ein Mitarbeiter des Kantons Bern soll sich in der Bargeldkasse bedient haben. Keystone/Symbolbild

Interne Kontrolleure waren im vergangenen Dezember auf Unregelmässigkeiten in der Führung einer Bargeldkasse gestossen. Nach weiteren Untersuchungen wurde das Arbeitsverhältnis mit dem für die Kasse zuständigen Mitarbeiter fristlos aufgelöst, teilte der Kanton Bern am Freitag mit.

Der Mann ist geständig

Der Mann war seit über 25 Jahren in der Verwaltung tätig. Er sei geständig, schreibt der Kanton. Massnahmen zur Stärkung der internen Kontrollen seien eingeleitet worden.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung. Dem Mann wird vorgeworfen, während rund zwei Jahren mittels Fälschung von mehreren hundert Belegen Geld aus einer Bargeldkasse veruntreut zu haben.

Weitere Angaben will der Kanton wegen der laufenden Strafuntersuchung nicht machen.