Kantonspolizei Bern lotet das Sicherheitsgefühl der Bürger aus

Mehr Patrouillen, weniger Schalterdienst: Das scheint sich für die Kantonspolizei Bern auszuzahlen. Fast zwei Drittel der Bevölkerung halten die Polizeipräsenz für genügend. Das zeigt eine Studie zur nationalen Sicherheitsbefragung. Dennoch fühlen sich überdurchschnittlich viel Personen unsicher.

Beamter der Kantonspolitzei Bern, seitlich betrachtet.

Bildlegende: 88,7 Prozent der Bevölkerung beurteilen die Polizei-Arbeit als «ziemlich gut bis sehr gut». Keystone

Die Berner Polizei hat die Öffnungszeiten von Dutzenden Polizeiwachen reduziert. Das erlaubt es den Polizisten, vermehrt auf den Strassen präsent zu sein. Das scheint sich auszuzahlen. Fast zwei Drittel der Bevölkerung halten die Polizeipräsenz für genügend. Das zeigt eine Studie zur nationalen Sicherheitsbefragung.

88,7 Prozent der befragten 500 Personen beurteilen die Polizei-Arbeit als «ziemlich gut bis sehr gut». Das ist eine Verbesserung gegenüber der letzten Studie von 2011.

In den letzten vier Jahren waren im Kanton Bern weniger Personen von Gewalt betroffen. Bei Raubdelikten und bei Tätlichkeiten und Drohungen liegt der Kanton Bern unter dem Schweizer Durchschnitt, bei sexuellen Übergriffen leicht darüber.

Etwa 17 Prozent der Befragten an, sich bei Dunkelheit unterwegs unsicher zu fühlen. Hier bleibt Bern über dem nationalen Durchschnitt.