Kantonsregierung will Standorte für Windenergie verdoppeln

Die bernische Kantonsregierung will die Rahmenbedingungen für die Planung und den Bau von Windenergieanlagen lockern. Das hat zur Folge, dass sich die möglichen Standorte für Windräder verdoppeln. Die Förderung der Windenergie entspricht der Energiestrategie des Kantons.

Windrad im Berner Jura.

Bildlegende: Windräder können mehr als 100 Meter hoch werden. Keystone

Die Regierung will bei den Rahmenbedingungen ansetzen. So sollen auch einzelne, kleinere Windräder gebaut werden können, nicht wie bisher mindestens drei. So soll auch die Wirtschaftlichkeit bei der kantonalen Planung keine Rolle mehr spielen. Weiter sollen die Regionen zwei Jahre länger Zeit haben, um an ihren Richtplänen zu arbeiten.

Diese Lockerungen haben zur Folge, dass sich die Zahl der möglichen Standorte für den Bau von Windrädern von 15 auf 32 erhöht. Betroffen sind vor allem Gebiete im Berner Seeland, im Berner Oberland und in höheren Gebieten des Mittellands.

Die neuen Standorte und die gelockerten Rahmenbedingungen gehen nun bis Anfang Juni in die Vernehmlassung.