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Asylsuchende im Kanton Bern Kappelen erhält das zweite Bundesasylzentrum im Kanton Bern

In der Gemeinde Kappelen entsteht das zweite Bundesasylzentrum für die Asylregion Bern. Es soll ab spätestens 2019 bis zu 270 Asylsuchende beherbergen. Bund, Kanton und Gemeinde haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Der Kanton Bern, die Gemeinde Kappelen und der Bund haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Das Bundesasylzentrum soll am Standort des heutigen kantonalen Durchgangszentrums in Kappelen entstehen und 2019 seinen Betrieb aufnehmen. Es soll Platz für bis zu 270 Asylsuchende bieten.

Keine Überraschung

Der Standort Kappelen für ein Bundesasylzentrum erstaunt nicht. Es hat sich gar abgezeichnet, nachdem die Gemeinden Kappelen und Lyss sich bereits 2015 für einen Ausbau des kantonalen Durchgangszentrums ausgesprochen hatten.

Wie der Mitteilung des Staatssekretariats für Migration (SEM) weiter zu entnehmen ist, wird das künftige Bundesasylzentrum Kappelen Warte- und Ausreisefunktionen erfüllen. Die Asylsuchenden warten dort auf einen Asylentscheid oder die Überstellung in ein anderes Land.

Mit Kappelen konnte der zweite Standort der Asylregion Bern festgelegt werden. Der andere Standort ist das Bundesasylzentrum im ehemaligen Zieglerspital in Bern.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Natürlich muss die Flüchtlingspolitik sorgfältig sein. Aber viele von uns zeigen auf Flüchtlinge und sagen, viel zu viele seien Wirtschaftsflüchtlinge. Aber Hand aufs Herz: Wenn wir in jenen Ländern geboren worden wären und keine Zukunftsperspektiven sähen, da würden wir uns doch auch umsehen, wo es besser zu leben wäre. Wir sind durchschnittlich materiell sehr privilegiert, aber sind Teil eines wirtschaftlich-sozial gesehen ungerechten Systems. Also tragen wir ALLE hier soz. Mitverantwortung!
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    1. Antwort von Markus Guggisberg (gugmar)
      @Ueli von Känel: Hand aufs Herz, aber das ist Nonsense. Die Perspektiven anderer Ländern ist bei weitem besser, als jene der dicht besiedelten Schweiz. Selbst die Lüge der "reichen" Schweiz stimmt nach Abzug aller Schulden hinten und vorne nicht und wir wären nicht einmal in der Lage im Notfall uns selbst zu ernähren, geschweige dann die vielen Zuwanderer. Alles erstunken und erlogen und die Arbeitsplätze verschwinden in der Krise wie Butter in der Sonne. Was dann ?
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    2. Antwort von Ueli von Känel (uvk)
      Herr Guggisberg: Wenn Sie "Nonsense" schreiben, frage ich mich, welche Werthaltung hinter Ihrer Reaktion steht. Dass die Schweiz so dicht besiedelt ist, tragen wir Schweizerbürger in erster Linie die Verantwortung - und viele unter uns haben dadurch viel Geld verdient ... und verdienen weiter mit z. T. hohen Mietzinsen. Klar ist, dass wir im Durchschnitt materiell privilegiert sind und haben Teil an sozialer Ungerechtigkeit im In- und Ausland. Also sind wir hier in die Mitverantwortung gerufen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Dass das seit Jahren laufende "Asyl(un)wesen" mit einer echten, humanen Flüchtlings-Politik nichts mehr zu tun hat, zeigt diese langfristige Planung: Ab 2019 (!), also in 2-3 Jahren (!), soll ein weiteres Bundes-Asylzentrum bezugsbereit werden, das bis zu 270 Leute aufnehmen kann! Sind Zahlen von an Leib und Seele verfolgten Menschen denn tatsächlich auf 3 Jahre hinaus planbar? Es kann ja sein, dass bis dann viele abgewiesene Asylbewerber und Kriegsgebeutelte wieder heim reisen u. Platz machen!
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    1. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Bei dem letzten Satz musste ich lachen. Wieso sollte jemand wieder ausreisen? Solange das soziale Netz einen höheren Lebensstandart garantiert als ein Monatseinkommen in Afghanistan, Kosovo oder Eritrea wird kaum jemand ausreisen. NB, gestern wurde erstmal wieder in Syrien Weihnachten gefeiert, auf You Tube: "Aleppo Christmas celebrations"
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Ich wollte auch selber ab meinem letzten Satz lachen, als ich ihn geschrieben habe, aber das Lachen blieb mir im Hals stecken! Es ist genau so, Frau Helmers: Die ganze Welt weiss längst, wie problemlos bei uns die sozialen Hängematten ein Leben lang benützt werden können! Weihnächtliche Nächstenliebe in Ehren, aber was wir "veranstalten" ist der langfristige soziale Untergang! Dann trifft es uns alle!
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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Ich habe jegliches Vertrauen in die moderne Flüchtlingspolitik verloren. Darum gibt es auch keinen Rappen dafür und ich bin bei weitem nicht der Einzige. Aus Afrika über das Mittelmeer kommen wohl kaum Flüchtlinge zu uns. Die moderne Migration hat ein Lügengesicht das ich nicht bereit bin zu akzeptieren.
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    1. Antwort von Markus Guggisberg (gugmar)
      @D. Schmidel: Sie haben recht. Wozu Leute in ein Land holen, dessen Menschendichte zu den höchsten in Europa zählt, mit zu wenig Arbeitsplätzen ? Vollkommener Unsinn. Man würde die Leute besser dort unterstützen wo es noch mehr Platz gibt ! Dass die Schweiz immer denkt, sie habe einen humanitären Auftrag und müsse auf allen Gebieten vorpreschen ist definitiv eine neurotische Veranlagung. Die Migranten sind durchaus in der Lage in Ihrer Heimat für sich selbst Verantwortung zu übernehmen !
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