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Bern Freiburg Wallis Katrin Rieder verlässt den Ballenberg

Die Berner Historikerin hatte die Leitung des Freilichtmuseums erst vor zwei Jahren übernommen. Sie wollte auf dem Ballenberg die Kultur- und Wissensvermittlung stärken. Nun geht sie wieder.

Häuser auf dem Ballenberg
Legende: Erneuter Leitungswechsel im Freilichtmuseum oberhalb des Brienzersees. Keystone

Mit Katrin Rieder war ein Generationenwechsel in die Leitung des Ballenbergs gekommen. Und die Berner Historikerin wollte die Wissens- und Kulturvermittlung stärken.

Nun, nach zwei Jahren, geht sie wieder. Zu den Gründen schweigt die Mitteilung der Ballenberg-Geschäftsleitung. Diese dankt Katrin Rieder für ihre Arbeit. Sie habe einen «wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Zukunftsstrategie des Freilichtmuseums» gehabt. Und gross sei ihr Verdienst auch am neuen Museumsführer, der die Geschichten der über 100 Gebäude im Freilichtmuseum erzählt.

Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Katrin Rieder soll in den nächsten Monaten bestimmt werden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Moser, Genf
    Anderenorts durfte man lesen, die Stiftung wolle die Ausrichtung in "marktwirtschaftlicher" Richtung. Ballenberg soll also zu einem Event-Ort werden. Die Faktentreue und die wissenschaftliche und historische Aufgabe eines Museums muss hinten anstehen. Dass Katrin Rieder damit nicht einverstanden sein konnte, ist mehr als zu verstehen. Schade, dass auch hier die Marktwirtschaft Priorität haben muss - wie bald überall - die Obeflächlichkeit zählt, nicht die Inhalte.
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    1. Antwort von Andreas Burri, Rothenburg
      Der Ballenberg ist ein phantastisches Museum. Wie jedes Museum legitimiert es sich durch das Besucherinteresse. Hier ein Gleichgewicht zu finden zwischen erfolgreichem Marketing und der Vermittlung auch von anspruchsvollen und unbequemen Inhalten ist ein Hochseilakt. Es ist zu hoffen, dass der Ballenberg auch in Zukunft ein erfolgreiches Museum bleibt, eines aber, das nicht nur das verzerrte Bild einer heilen Schweizer Vergangenheit zu vermitteln versteht.
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