Kein Kahlschlag bei den Quartierzentren

Der Berner Stadtrat hat am Donnerstagabend einen Betrag von 1,46 Millionen Franken ins Bugdet 2014 aufgenommen. Damit werden Quartierzentren und Gemeinschaftstreffs vor dem Abbau und der Schliessung bewahrt.

Bei der Detailberatung des Stadtberner Budgets fürs nächste Jahr obsiegte in diesem Punkt ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen SP und GFL/EVP mit 53 zu 19 Stimmen. Die Stadt kompensiert somit auch nächstes Jahr einen Teil der wegfallenden Subventionen des Kantons.

Der Grosse Rat hatte 2012 kurzfristig beschlossen, die städtische Gemeinwesenarbeit ab 2013 nicht mehr über den Lastenausgleich mitzufinanzieren - es entstand ein Loch von 1,7 Millionen Franken. Für 2013 sprang die Stadt in die Bresche. Doch für 2014 zeigte sich der Gemeinderat aus finanziellen Gründen dazu nicht mehr bereit. Er erhöhte die städtischen Subventionen im Budget nicht.

Das hat das Parlament nun korrigiert. Es sei falsch, die Gemeinwesenarbeit aufs Spiel zu setzen, befand die Stadtratsmehrheit.

Wie sich die Entscheide der Detailberatung unter dem Strich aufs Budget 2014 auswirken werden, zeigt sich erst nächsten Donnerstag. Dann führt der Stadtrat die Beratung fort.