Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Kein Pardon beim Sparen im Kanton Bern

Das Budget 2015 des Kantons Bern ist unter Dach und Fach. Nach gut zweistündiger Beratung hat es der bernische Grosse Rat am Montag genehmigt. Er beharrte dabei auf früher beschlossene Sparmassnahmen bei der Verbilligung von Krankenkassenprämien.

Das Berner Rathaus
Legende: Keine Lust auf weniger Sparen im Berner Rathaus. SRF

Überraschend hatte der Regierungsrat im September bekanntgegeben, er wolle nächstes Jahr einen Sparbeschluss des Grossen Rats vom November 2013 nur teilweise umsetzen. Er gedenke, bei den Verbilligungen von Krankenkassen nur rund 24 Millionen Franken einzusparen, statt 35 Millionen.

Das sei inakzeptabel, fanden verschiedene Parlamentarier in der Budgetdebatte am Montag. Was der Grosse Rat im Rahmen des ASP-Sparpakets beschlossen habe, sei umzusetzen. Allerdings sei das Sparziel von 35 Millionen Franken nach der Teil-Weigerung der Regierung nicht mehr vollumfänglich zu erreichen. Die Hälfte der umstrittenen 10,7 Millionen Franken müssten aber eingespart werden - indem anderswo gespart werde.

Das Kantonsparlament nahm einen entsprechenden Antrag der bürgerlichen Fraktionen an. Das Budget des Kantons Bern wird deshalb um diesen Betrag verbessert. Es weist nun einen Ertragsüberschuss von gut 124 Millionen Franken auf.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Nehmt die Gelder deren Politiker, der die Schweizer Interessen hintergehen oder Exporbitante Renten von Alt-BR. Auch IT Projekte des Bundes koenen eingespart werden, insbesondere BUEPF, dann muss man es nicht wieder von anderen nehemen. Aber das koennen diese in Bern am Besten...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen