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Bern Freiburg Wallis Keine Sherpas für Wanderwegsanierung in Zermatt

Zehn Sherpas hätten den Zermattern in den kommenden zwei Monaten helfen sollen, den alten Gebirgswanderweg zur Hörnlihütte zu sanieren. Doch daraus wird nichts. Die Sherpas erhalten vom Bund keine Bewilligung.

Legende: Video Keine Sherpas am Matterhorn abspielen. Laufzeit 4:07 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.07.2014.

Die Walliser Gemeinde Zermatt hat entschieden, das Projekt mit den helfenden Sherpas am Matterhorn fallen zu lassen. Der Grund ist die fehlende Zustimmung vom Bundesamt für Migration. Laut dem Bund sind verschiedene Voraussetzungen für eine Einreise der Nepalesen nicht erfüllt. Namentlich habe es Zermatt unterlassen, den Behörden ein offizielles Arbeitsbewilligungsgesuch einzureichen, heisst es von Seiten des Bundesamtes.

Vertreter des Walliser Kurorts zeigen sich enttäuscht. Sie hätten mit dem Projekt zur Sanierung des Wanderwegs zur Hörnlihütte «die gegenseitige Entwicklung fördern und die Beziehungen festigen wollen», wie sie mitteilen. Diese Beziehungen sind durch die Hilfe Zermatts bei der Entwicklung eines Rettungssystems im Himalaya entstanden.

Damit der Wanderweg im Hinblick auf das Jubiläum «150 Jahre Erstbesteigung des Matterhorns» im Jahr 2015 gleichwohl saniert werden kann, will Zermatt eine schweizerische Lösung suchen. Und betont überdies, der Weg sei heuer auch ohne Sanierung gut begehbar.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von kari huber, surin
    Das Bundesamt für Migration beweist ein ausserordentliches Mass an Gefühllosigkeit und diplomatischer Dummheit. Ich wette einmal, dass 80% der Schweizer einen Einsatz der Sherpas begrüssen würde. Und wenn er im Rahmen eines Austauschs zum gegenseitigen Lernen stattfindet, sollte er subventioniert, nicht gekillt werden. Ich frage mich, wie lange wir solche Idioten im Bundesdienst noch weiter durcfüttern müssen.
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