Kinder und Jugendliche haben es in Bern besonders gut

Die Stadt Bern ist offiziell eine «kinderfreundliche Gemeinde». Diese Auszeichnung hat sie am Montag vom Kinderhilfswerk UNICEF erhalten. Die Stadt hat in den letzten Jahren zwar bereits viel für Kinder und Jugendliche getan, es liegt aber noch mehr drin.

Elsbeth Müller hält eine Rede.

Bildlegende: Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin UNICEF Schweiz, durfte in Bern das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» überreichen. Jörg André/SRF

Die Stadt Bern hatte bereits in den Vorjahren den Grundstein für die neuste Auszeichnung gelegt. Vor einem Jahr wurde sie durch die UNICEF als «überdurchschnittlich kinderfreundlich» bezeichnet. Mit der Befragung von Kindern und Jugendlichen und mit einem Aktionsplan für die nächsten vier Jahre erfüllte die Stadt nun auch die Voraussetzungen für das Label «Kinderfreundliche Gemeinde».

Noch mehr Wünsche

Eine Umfrage bei rund 500 Kindern und Jugendlichen zeigte jedoch, dass sie sich noch mehr wünschen von ihrer Stadt Bern. Zum Beispiel mehr öffentliche Räume für sportliche Aktivitäten, zusätzlich Orte, um sich im Winter treffen zu können oder weitere Ausgehmöglichkeiten.

Wie Vertreter der Stadt Bern am Montagmorgen vor den Medien erklärten, sollen Kinder und Jugendliche noch konsequenter miteinbezogen werden. Etwa wenn es darum geht, Freiräume zu gestalten, Schulhäuser zu sanieren oder diese neu zu bauen. Dadurch sollen die Bedürfnisse von Jugendlichen und Kindern erfüllt und deren Lebensbedingungen verbessert werden.

Auch Lyss hat das Label

Insgesamt 22 «kinderfreundliche Gemeinden» gibt es in der Schweiz. Die Stadt Bern ist nach Lyss die zweite bernische Gemeinde, welche dieses Label erhält.