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Könizer Befragung Der Jugend geht es nicht nur gut

Schülerin bei Hausaufgaben
Legende: 775 Fragebogen hat die Gemeinde Köniz ausgewertet. Nadine Platzek / photocase.de
  • Die Gemeinde Köniz hat bei Oberstufenschülerinnen und -schülern eine repräsentative Umfrage durchgeführt.
  • Was Suchtmittel angeht, sind die Ergebnisse aus Köniz – im Vergleich mit anderen Gemeinden – «erfreulich tief», wie die Gemeinde mitteilt.
  • Hingegen bei der psychischen Gesundheit gebe es Anlass zur Sorge: In der Gemeinde weisen 56 Prozent der Mädchen und 39 Prozent der Jungen Risikofaktoren im Bereich Depression und Selbstwertprobleme auf.

«Köniz schaut hin» – unter diesem Label hat die Gemeinde Köniz bereits mehrere Aktionen durchgeführt, unter anderem Suchtmittelprävention. Diese scheinen sich laut den Ergebnissen der Umfrage nun auszuzahlen: Im Vergleich mit anderen Gemeinden interessieren sich die Jugendlichen weniger für Suchtmittel, dies teilt Köniz mit.

Auch Könizer Jugendliche haben Probleme

Alarmierend ist der Zustand bei der psychischen Gesundheit. Besonders Depressionen und Selbstwertprobleme beschäftigten die Jugendlichen. Grund dafür sei vor allem das familiäre und soziale Umfeld.

Aus den Resultaten der Studie werde nun eine Strategie formuliert, welche Risiken reduziert. Da sei es unerlässlich, auch die Eltern miteinzubeziehen.

Die Umfrage

Die repräsentative, wissenschaftliche Befragung umfasste Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klasse. Sie wurden zu ihren Ansichten und ihrem Verhalten befragt. Ausgewertet hat Köniz 775 Fragebogen, was einer Quote von 85 Prozent entspricht.

-> Die Resultate im Detail

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Alarmierend ist der Zustand bei der psychischen Gesundheit. Besonders Depressionen und Selbstwertprobleme beschäftigten die Jugendlichen. - Wen wundert das, wenn man immer in die unsozialen Netzwerke schaut und meint, bei Anderen herrsche eitel Sonnenschein.Die Selfiesucht ist auch nicht dazu angetan, den Selbstwert zu steigern. Genau, Handy pro Tag nur kurz konsultieren
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Schaltet Eure Handys ab und nehmt sie Umwelt wieder war, da findet ihr Freunde mit denen ihr Reden könnt von Mann zu Mann oder Frau zu Frau. Treibt Sport und schliesst euch einem Verein an, dort lernt ihr auch die Kamaradschaft kennen. Es braucht wenig, aber man muss es tun wollen.
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