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Erneut zwei Abgänge Kündigungen beim Oberamt des Saanebezirks werfen Fragen auf

Zwei juristische Beraterinnen haben beim Oberamt des Freiburger Saanebezirks gekündigt. Innert weniger Jahren sind sechs Personen freiwillig gegangen. Kein gutes Zeichen für den Oberamtmann.

Porträt
Legende: Viele Personalwechsel: Oberamtmann Carl-Alex Ridoré (SP) kommt nicht zur Ruhe. Keystone

Das Oberamt des Freiburger Saanebezirks hat zweifellos viel Arbeit zu erledigen: Baubewilligungen erteilen, Strafbefehle verteilen, Gemeinden betreuen. Mit 100'000 Einwohnern ist der Saanebezirk zudem der grösste Bezirk im Kanton Freiburg.

Oberamtmann Carl-Alex Ridoré gilt jedoch in seinem Arbeitsumfeld nicht als einer, der schnelle Entscheidungen trifft. Bereits vor einem Jahr wurden ihm deshalb – nach einem internen Audit – ein Vizeoberamtmann und eine Vizeoberamtfrau zur Seite gestellt, die gewisse Aufgaben übernehmen.

Die Entscheidungsprozesse wurden verbessert.
Autor: Marie GarnierStaatsrätin FR

Die zuständige Staatsrätin Marie Garnier glaubt, dass die Entscheidungsprozesse damit verbessert wurden, wie sie auf Anfrage sagte. Die beiden jüngsten Kündigungen hätten denn auch andere Gründe gehabt. «Bei einer waren es offenbar unterschiedliche Lohn-Vorstellungen», so Garnier. Die beiden Frauen, die jetzt gekündigt haben, waren für Gemeindefusionen zuständig.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr)

1 Kommentar

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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Wie im Sozialbereich gang und gäbe. Nur hier schaut niemand hin. Bei uns in einer Behindertenwerkstatt gehen Behinderte und Betreuer wie in einem Bienenhaus. Aber anstelle das Betriebsklima zu verbessern, wird einem nahegelegt zu gehen. Swiss Friendship, aber nur bei denen die Geld haben. Langsam frage ich nicht wirklich, könne die Schweizer wirklich nicht freundlicher, sympathischer und menschenliebender sein?
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